Teil eines Werkes 
4. Theil (1856)
Entstehung
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mark, deſſen edle Abſichten Sie verkennen. Dänemark iſt mehr als gerecht gegen die Holſteiner und Schles⸗ wiger, es iſt ſogar gütig gegen ſie, wenn es ſie be⸗ handelt, wie Sie hier behandelt werden. Was Sie verbrochen haben, weiß ich nicht, und es iſt auch nicht meine Sache, den Grad Ihres Verbrechens zu beur⸗

theilen, denn ich bin nicht Ihr Richter. Aber ich bin

ein Arm des großen Vaterlandes, ein Glied ſeines gewaltigen Staatskörpers, und das vergeſſen Sie nie, mein Sohn, und beleidigen Sie daher auch nicht in mir unſer gemeinſames Vaterland. Uebrigens iſt die Unterſuchungscommiſſion ernannt, und es wird nicht lange dauern, ſo wird Ihr Wunſch, verurtheilt zu ſein, erfüllt werden. Sie irren, mein Herr, ich will nicht verurtheilt, ſondern nur verhört ſein, denn aus meinem Verhöre wird ſich ergeben, daß ich kein Verbrecher bin, wie Sie bereits als feſtſtehend anzunehmen ſcheinen. Herr! ſagte der Gonverneur ſtreng.Seien Sie nicht auch blind gegen ſich ſelber, wie Sie es gegen Dänemark geweſen ſind. Das iſt eben der Fehler Ihrer Landsleute, daß ſie den Irrthum nicht begreifen, in welchem ſie von ihrer Geburt an gegen ihr Oberhaupt befangen ſind. Dänemark hat es ſtets väterlich mit den Herzogthümern gemeint, die Herzog⸗