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in eine andere Richtung zu lenken. Der Morgen war weiter vorgerückt; die Nebel des Meeres, an deſſen Geſtade ſie langſam fortrollten, ſanken allmälig nie⸗ der und einige freundliche Lichtblicke der aus dem Waſſer tauchenden jungen Tagesſonne ſtreuten ihren Glanz über die friedliche Gegend aus. Kräftig ſog unſer Freund die balſamiſche Morgenluft ein, er ath⸗ mete ja Freiheit in einer Geſtalt wenigſtens, und obgleich der dumpfe Modergeruch der feuchten Kerker⸗ luft noch an ſeinen Kleidern hing, ſo wehte der friſche Seewind ſie doch allmälig heraus und ein lange nicht empfundenes Wohlgefühl durchdrang ſeine Bruſt und ſeine vor Wonne bebenden Glieder.
Um ſieben Uhr Morgens kam man vor Friederi⸗ cia an. Die Gefangenen wurden ſogleich an den Strand gefahren, wo ein Boot ſie zu erwarten ſchien, wenigſtens ſie ohne Zögerung aufnahm und nach ei⸗ nem Kutter fuhr, der unfern des Ufers vor Anker lag. Eben als die Gefangenen in das Boot geſtiegen waren, liefen einige zerlumpte Bewohner Friedericia's an den Strand, und da ſie erfuhren, wer die Paſſa⸗ giere ſeien, erhoben ſie ein Wuthgeheul und warfen mit Steinen nach ihnen, die indeſſen ihr Ziel nicht mehr erreichten. In einer Viertelſtunde war die ſchmale Meerenge zwiſchen Jütland und der Inſel Fünen
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