„O komm, geliebter Freund, und wandle mit „mir in jenem ſchönen Leben einher, welches Du „mir erſchloſſen haſt. Es iſt ſo ſchön, ſo wonniglich „heiter, ſo glänzend vornehm bei mir, daß ich voll⸗ „kommen glücklich bin, ſo daß es mir bisweilen „vorkommt, als lächle die gütige Sonne nicht allein „über meinem Haupte, ſondern als hafte ſie als „unwandelbarer Fixſtern in meiner hochadligen Bruſt. „Welcher Gedanke, mein Freund! O, ich habe „mitunter köſtliche, wahrhaft himmliſche Gedan⸗ „ken! Staunſt Du nicht über das Talent, wel⸗ „ches Du in mir geweckt, und welches zum „Erſtaunen Aller, denen die Ehre meines Um⸗ „gangs zu Theil wird, ſich alle Tage wunder⸗ „barer entfaltet, mich alle Tage glücklicher, voll⸗ „kommener macht und mir einſt einen Platz unter „Denen anweiſen wird, die an der ſtrahlenden „Seite des Fürſten der Himmel ſitzen und mit „Lorbeern und Sternen geſchmückt ſind auf ihrem
fürſtlichen Haupte und auf ihrem gottfühlenden „Buſen. Lebe wohl, mein Freund, und beſuche „bald Deinen Bruder in Ehren, den die dumme „Welt einſt Georg von Brandau nannte, deſſen
„Name aber ſo weit über dieſem ſteht, wie der


