Kupferhammer lag. Diesmal aber ließ der Baron die Gräber zur Linken liegen und ſchritt ohne anzuhalten die Anhöhe ganz hinan. Schweigend folgte der Förſter, der nicht wußte, was dieſer ſeltene Spaziergang zu bedeuten habe. Als ſie endlich oben waren, blieb der Baron ſtehen, wandte ſein Geſicht gegen Süden und betrachtete mit voller Muße die rauchenden Schlotte des Hüttenwerks, was dem Förſter ganz wunderbar vorkam.
Lange ſchaute er hin, auf jedem einzelnen neuen Gebäude ruhte ſein Blick, und nicht wie ſonſt war ſeine Stirn dabei bewölkt und ſein Auge düſter und unfreundlich.
„Seid Ihr ſchon einmal auf dem Kupferhammer geweſen?“ fragte er endlich den neben ihm ſtehenden Diener.—
„O ja, oft genug, Herr Baron.“
„So. Ihr gehet wohl gern dahin?“
„Sehr gern. Es giebt eine ſchmucke Arbeit da unten. Wenn Sie es ſähen, würde Ihr Herz ſich freuen. Es iſt zum Erſtaunen, was die Menſchheit Alles enweckt und erfindet!“
„So. Ich glaube es beinahe. Auch Andere ſa⸗ gen mir das. Ich habe wohl Luſt, auch einmal den Kupferhammer zu beſuchen, Tellkamp.“


