Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

die Sie ſelbſt, Herr Baron, näher angehen, denn

er zeigt eine ganz ungemeine Theilnahme an dem

traurigen Geſchicke, welches Sie in der Perſon Ih⸗

rer Söhne betroffen hat,

Nun, er wird ſie doch nicht ermordet haben! ſchrie der Baron auf, die Theilnahme des Fremden über das ſchon zweimal erwähnte traurige Geſchick ſeiner Söhne vergeſſend.

Geduld, Geduld! rief der Doktor, der immer geſpannter auf den Ausgang des Briefes wurde und ſchon die Zeitung mit den Augen verſchlang, die auf dem Tiſche neben ihm lag.Hören wir weiter!

zumal er ſo unglücklich war, den Spitzbuben

nicht in ſeine Hände zu bekommen, was er beab⸗

ſichtigt hatte. Genug, der Graf Zaretta entſprang,

die Behörden aber haben Alles aufgeboten, ſeiner

habhaft zu werden, da man vermuthet, daß er die

von Ihren und anderen reichen Patricier⸗Söhnen

erbeuteten großen Geldſummen noch bei ſich hat. Bis jetzt iſt dies aber nicht gelungen und forſcht man in allen Richtungen hinter ihm her. Das Signalement, welches in der Zeitung ſteht, hat Herr Hübner angegeben, der ihn wenige Augen⸗ blicke vor ſeiner Flucht geſehen und geſprochen hat. Als dieſer mit den aufgebotenen Polizeibeamten