Teil eines Werkes 
1. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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älteſten Sohn wider Fug und Recht mißhandelt und

wat, als er von ihm wich, nachdem er ihn ſo unver⸗

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Mann genug, auch dieſe Regung zu überwinden und den Augen ſeiner Nachbarin zu entziehen.Sie ha⸗ ben wohl viel Gewalt über Ihren Oheim? fragte er ſanft.

Bisweilen, o ja! Namentlich Nachts, wenn er allein iſt und vor Unruhe und Kummer über ſeine Söhne nicht ſchlafen kann. Dann tröſte und be⸗ ruhige ich ihn. Dann iſt er wie ein Kind zu leiten, denn dann ſcheint das Gewiſſen in ihm zu erwachen und er hört in der Erinnerung ein Wort aus der Vergangenheit herauf tönen, welches einſt ein Knabe zu ihm geſprochen hat, der aber in ſeiner Einbildung ein Rieſe geworden iſt.

Herr Hübner horchte mit athemloſer Spannung dieſen Worten.Was iſt das für ein Wort? fragte er mit kaum hörbarer Stimme.

Daſſelbe, welches ihm ſein Sohn Richard geſagt

dient gezüchtigt hatte: Vater, Vater, Du haſt Deinen

blutig geſchlagen; Das wirſt Du einſt bereuen, denn Deine jüngeren Söhne werden Dich für das Unrecht züchtigen, welches Du mir, Deinem Erben, gethan.

Herr Hübner ſchauerte noch einmal zuſammen, aber diesmal nicht vor Wonne. Er hatte ſeine Hände zu⸗