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Herr Hübner ſchüttelte leiſe verneinend den Kopf. „Nein, mein Fräulein,“ ſagte er weich, beinahe wehmüthig,„Das war es eigentlich nicht, es war etwas ganz Anderes. Nur der Zufall und der Hin⸗ blick auf jenes Gut allein hat es mir abgezwungen, denn ich bin einmal von der Natur ſo organiſirt, daß, was in meinem Blute gährt, hinaus muß, ehe es mir die Seele abdrängt.
„Alſo es war es nicht?“ ſagte Marie traurig.„Ich dachte es mir beinahe, denn Sie ſagen das ſo betrübt. So werde ich denn geduldig warten, bis Sie mir es ſagen. Darf ich Ihnen aber noch Etwas auf Ihre vorige Rede erwidern, was einſt im Irrenhauſe, wo ich ſo lange wohnte, ein kluger Mann gegen die Män⸗ ner ſprach, die daſſelbe Thema und auf dieſelbe Weiſe behandelten, was Sie ſo eben behandelt haben?“
„Ja, ja, ſprechen Sie; ich höre gern, was kluge Männer reden und fühlende Frauen im Herzen be⸗ wahren.“
„Jener Mann warf Denen ein, die Ihrer Anſicht waren, daß es auch viele Vornehme gäbe, die auf dem Gipfel der Zeit ſtänden und mit dem Geiſte der Gegenwart fortgeſchritten wären.“
„Herrlich, herrlich, das iſt wahr und das iſt der einzige Troſt, den wir dabei haben. Dieſe auf dem


