Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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haben, die er vorher ſo eifrig wie vergeblich hatte. Er ſtand von ſeinem Stuhle auf, richtete ſteif in die Höhe und trat dicht vor den Baron hin, der bei dieſen Vorbereitungen, die ihm etwas Wich⸗ tiges zu verkündigen ſchienen, auch aufgeſtanden war. Was giebt es, Mann? fragte er in ſeinem ge⸗ wöhnlichen ſtrengen Tone.Warum nehmt Ihr eine ſo bedeutungsvolle Miene an? Habt Ihr mir etwas Ernſtliches zu ſagen? Ja, Herr Baron, ich habe noch etwas zu ſagen, 4 und zwar etwas, wovon ich lange nicht geſprochen habe, was mir aber, je länger ich davon ſchweige, ſchwerer und ſchwerer auf's Herz fällt. Sie ſagten ſo 3 eben: wie wohl einem Familienvater zu Muthe ſei, der überzeugt ſein könne, daß ein Glied ſeiner Familie, welches er ſchon dem Unheil, ja dem Tode verfallen geglaubt, ihm wohl erhalten bleibe. Das nehme ich auf, ja, ja, das nehme ich auf, Herr Baron, und ich bitte Sie, meinen Worten ein aufmerkſames Ohr zu ſchenken, wenn ſie auch Ihr Herz ein Wenig ver⸗ wunden ſollten. Wir haben aber heute Abend ſo * Vieles und Wichtiges über Ihre Familie abgehandelt und Sie haben mir ein ſo großes Vertrauen dabei bewieſen, daß ich hoffe, Sie werden auch noch einen Schritt weiter gehen und mir den Schleier von einer . 18* 3