Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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ſo muß ich ſie doch wohl nennen, iſt beinahe außer ſich. Sie weint und jammert, daß ſich ein Stein er⸗ barmen möchte, fällt der Dame einmal über das An⸗ dere um den Hals und will ſich nicht von ihr tren⸗ nen. Sie ſoll nicht fort von mir! ruft ſie fortwäh⸗ rend aus. Und ſie muß doch! So war es ja ſchon zu Hauſe— da in dem Irrenhauſe— abgemacht. Und gegeſſen und getrunken hat ſie auch noch keinen Biſſen und ich habe ihr doch einen ſo vortrefflichen Kaffee machen laſſen.“

„Laßt den Kaffee bei Seite— das iſt nicht die Hauptſache jetzt.— Was meint Ihr, ſoll ich wohl zu ihr gehen und ihr einige Worte ſagen?“

„Ja— oder lieber nein! Laſſen Sie erſt die Dame fort. Wenn wir ſie allein vor uns haben, können wir mehr unſer Herz ſprechen laſſen und un⸗ ſern guten Willen zeigen. Daß auch der Baron nicht zu Hauſe ſein muß!“

„Wo iſt er denn?“

„Auf ſeinem alltäglichen Spaziergange, der bis in den tiefen Abend dauert. Der arme Mann! Er hat

ſo ſchon genug in ſich zu verarbeiten, nun kommt?

auch noch das hinzu!“ „Warum nicht gar! Armer Mann! Er iſt ein reicher Mann!“