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„Still, ſtill, Friedrich, keine Sorge ohne Noth! — Nun bringe raſch mein Pferd in den Stall und dann ſchleiche leiſe zu der alten Hanne und flüſtre ihr zu, daß ich da bin— verſtanden? Sie ſoll zu mir kommen, ich werde in ihr Zimmer gehen, da will ich ſie ſprechen.“
Friedrich, nicht eben mit reichlichen Worten, um ſo mehr aber mit ſprechenden Mienen, beſonders in ängſtlicher Weiſe, geſegnet, führte den Schimmel in den Stall. Unterdeſſen trat der Doktor in den ge⸗ räumigen Hausflur ein, horchte einen Augenblick an einer zur Linken im Hintergrunde deſſelben liegenden Thür, die in das erwähnte Beſuchzimmer führte, ließ ſie aber unberührt liegen und begab ſich in ein zur Rechten des Flures liegendes Gemach, welches die alte
Hanne ſchon länger als zwanzig Jahre bewohnte.


