Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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immer auf der Lauer, und wenn eine Eichkatze im Mooſe rauſchte, fuhr er zuſammen wie Einer, der ſich zu fürchten hat. Nein, nein, es iſt nicht richtig, ſage ich. Wenn mir ein ſolcher Menſch in der Dämme⸗ rung, mit einer Flinte auf dem Rücken im Walde begegnete, dann wüßte ich, wer er wäre, oder wofür ich ihn zu halten hätte, denn er hatte ein Wilddiebs⸗ geſicht, ſo ächt, wie ich je eins geſehen.

Oho! Er wird doch nicht! Wohin iſt er denn gegangen, habt Ihr ihn nicht gefragt?

Ei gewiß hab' ich das. Ich traf ihn zuletzt vor einer Stunde bei dem ſchuftigen Branntweinsverkäu⸗ fer im Dorfe, wo er ein Glas Wein trank Wein, Herr Doktor und wo er ſchon ſeinem Herzen Luft gemacht und tauſend Fragen an den Mann gebracht hatte, wie ich wohl merkte, ſobald ich in die Stube trat. Als er nun hörte, daß ich der Förſter des Herrn Barons ſei, da bat er ſich die Erlaubniß aus, mich bis zum Richtwege dort unten begleiten zu dürfen, ging mit mir bis dahin und kundſchaftete, wie geſagt, nach allen möglichen Dingen. Er ginge nach Griesheim, ſagte er, wo er ſeinen Wagen ſtehen habe, er wolle in dieſen Tagen den Herrn Baron beſuchen, an den er eine Beſtellung auszurichten habe, und auch den Kupfer⸗ hammer beſichtigen, auf den er Aktien nehmen wolle.