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ausgebildet werden ſollte, hatte eine epide⸗ miſche Krankheit Platz gewonnen, und bereits mehrere Juͤnglinge fortgerafft, andere töͤdtlich befallen; unter dieſen Hugo von Steinholm, der Letzte ſeines Namens. Der Vater er⸗ bebte vor dem bloßen Gedanken an das Moͤgliche.
Da ſprach die Graͤfin, wie durch hoͤhere Eingebung:„Baron Steinholm, es iſt der Finger Gottes, der an Ihre Bruſt klopfet, üͤberhoͤren Sie die Warnung nicht; verkennen nicht ſeine Vaterhuld, die Ihnen Friſt ſchen⸗ ken will, Ihr Unrecht zu verſoͤhnen. Wie Sie an der Tochter, ſo der Allmaͤchtige an Ihnen! Mir fluͤſtert's mein guter Genius: Hugo wird geneſen, ſobald Sie auch fuͤr Marien ſich liebreich erweiſen. Verharren Sie jedoch bei Ihrer Unnatur, dann wehe Ihren alten Tagen; es ſtrafet Sie der Him⸗ mel! Nicht nur den Sohn, auch die Tochter
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