Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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auch die truͤbſte in's Angeſicht; beklagte ſich, vielleicht einen Freund zu verlieren, beklagte ihn, der ſo jung, im fremden Lande, fern von den Seinigen, ſterben muͤſſe, und ſagte dann wieder:Er ſieht ſo ungluͤcklich aus, der Arme, daß, wer ihn liebt, ihm die Ruhe des Grabes nicht mißgoͤnnen ſollte.

Marie war erblaßt und verſtummt; Ama⸗ liens Worte thaten ihr weh; ſie haͤtte jeden Moment Kunde gewuͤnſcht von Guſtav, ge⸗ traute ſich aber nicht, nach ihm zu fragen, noch ſeinen Namen zu nennen; die Vorſtel⸗ lung ſeines Todes wies ſie ab, ſie waͤre vor ihr verſunken. Spaͤhend haftete jedoch ihr Blick auf Euphemien, dieſe zu errathen. Ungern theilte die Graͤfin ihre Beſorgniß mit, ungerner noch verlieh ſie Hoffnung, wo ſie ſelber zagte. Allein ihr entging nicht Mariens Unruhe, nicht die Spannung, in