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„glücklichern Gattin! Deine Mutter wird die „geſetzliche Trennung einleiten, und iſt mein „Herz beſänftigt, kann ich mich erſt freuen „meines Werkes, erſt Deine Seligkeit an Si⸗ „doniens Seite ohne Neid anſehen: ſo kehre „ich zu Euch zurück, und theile Euer frohes „Schickſal! Leb' wohl! Leb’ ewig wohl! Jetzt
„von mir zu verlangen! Nachdem was ich voll⸗ „bracht, iſt nichts mehr Opfer! Schreibe mir „nicht, mein Theodor! Briefe von Dir wuͤr⸗ „den mich nur weich machen, und weich darf „ich jetzt nicht werden. Deine Einwilligung in „mein Begehren, iſt alles was ich brauche!— „Leb' wohl! Gottes Segen über Dich und Si⸗ „donien, und des Grabes Stille Deiner treuen. Amalie!““
„O Verhaͤngniß!“ rief Walter, und ſank weinend in ſeiner Mutter Arme.
„fordere ich den Himmel heraus, noch ein Opfer


