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8* 3 8 8. 465 4* bringen, das er ernſtlich wollte. Auch ver⸗ ſprach er ſich in ſeinen zwei andern Söhnen wenigſtens zwei Feldmarſchaͤlle. Theodor war immer der Liebling der Mutter geweſen, und ihre himmliſche Sanftmuth, ihre Güte, die Fürſorge und Klugheit, mit welcher ſie ihn leitete, hatten die Hefrigkeit ſeines Tempera⸗ mentes, das Störriſche ſeines Charakters ſchoͤn gemildert, und aus ihnen war eine Miſchung von Weichheit und Beharrlichkeit, von Hinge⸗ bung und Zurückhaltung, von Stolz und Freundlichkeit hervorgegangen, die ſchon in . früher Jugend ihn unterſchied, von ſeinen Brü⸗ dern und Gefährten. Muntere Laune, einen hellen Geiſt, und das Gefühl für Recht und Billigkeit, hatte er geerbt von ſeiner Mutter. Fehlte er einmal aus Uebereilung oder Leicht⸗
ſinn, gleichviel gegen wen, ſo ruhte er nicht, bis er ſeine Schuld verſöhnt, ſeine Vergebung geſichert wußte; und klagte auch Einer oder der Andere über ſeine, oft ungeſtüme, Lebhaftigkeit,
ſo liebte ihn doch Alles. Neunzehn Jahre war


