—
— 13—
zu kommen. Aber hatte des ernſten Mannes
Erſcheinung auf den Jüngling einen tiefen Ein⸗
druck hervorgebracht: ſo regte durch ihn ſich auch manches in Ewalds Herzen. Exinnerun⸗ aus der Vergangenheit wehten ihn an, wie leiſe Zephir⸗Hauche, ſein Auge ſchwamm in Thränen, die er nicht bezwingen noch verbergen wollte; als aber jener ſeine Hand theilnehmend faßte und ſchweigend um ſein Vertrauen flehte, da ſtand er auf, umarmte ſeinen Gaſt, wünſch⸗ te ihm eine ruhige Nacht, und begab ſich hinweg⸗
Lange noch ſann der junge Mann über das Schickſal ſeines Wirthes nach, ehe Morpheus den Müden überwältigte. Er ſchlummerte end⸗— lich ein, und erſt die helle Morgenſonne, die ſein Lager beſchien, weckte den ſpäten Schläfer zu einem köſtlichen Tage. Er trat vor die Hüt⸗ te, aus den Bäumen heraus, die ſie umſchat⸗ teten, und erblickte die reizendſte Landſchaft.
r ſich den Bach, der heute einem großen 8
nuſ glich, und auch mit ſeinem getruͤht— 1


