legen. Er ſtand auf und hob das große Schwerdt, um zu verſuchen, ob er es wohl noch mit Kraft fuͤhren koͤnne, da ſprangen auch die Loͤwen auf, bruͤllten, daß das Ge⸗ toͤſe des Meeres uͤbertoͤnet wurde und ent⸗ fernten ſich mit eiligen Sprüͤngen. Walther ſeufzte tief auf, verließ den Felſen und wan⸗ derte dahin, wo die Sonne untergegangen war. Sorgfaͤltig verwahrte er aber das Ge⸗ ſchenk an Helena, er wollte doch venigſtens die Geliebte noch ein Mal ſehen 8 Noch an demſelben Abend erreichte er
eine Quelle, wo er den ſchrecklichen Durſt 1 oͤſchte und ausruhte. Geſtaͤrkt erhob er ſich 8 und wanderte die ganze Nacht hindurch m Ufer des Meeres fort, in der Hoffnung eine Seeſtadt anzutreffen, von wo aus er ſich nach Europa einſchiffen koͤnne.


