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wurde umringt, und rechts und links ſanken die bravſten Streiter. Flucht konnte ihn vor gaͤnzlicher Vernichtung mit dem Reſte ſeiner Schaar ſchutzen, aber er zog den Tod der Flucht vor.
Hans v. Gleichen hatte kaum Iſenbarten bemerkt, ſo war er auch ſchon bei ihm, packte ihn am Helme an, und ſchleuderte ihn vom Roſſe herab. Neuer Muth ſtaͤhlte Rinfrieds Schaar. In dieſem Moment kameu die Bo⸗ genſchuͤtzen an.„Vorwaͤrts!“ hoͤrte man die
Riittter rufen, waͤhrend die Feinde, ihres An⸗
fuͤhrers beraubt, nach allen Richtungen ent⸗ flohen.—. So ſehr auch Rinfried zur Verfolgung des Feindes ermahnte, ſo ließen ſeine Leute, von Beute gelockt, bald nach. Das ganze reiche Lager ſiel in die Haͤnde der Sieger, und auter Jubel ertoͤnte. Rinfrieds Schaar zaͤhlte jedoch auch viele Verwundete und Todte, wel⸗ ches ihn herzlich betruͤbte. Sein Gau war nun


