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Ritter Rinfried a Spada, Vater des Hasper a Spada, der edelste und tapferste Ritter seiner Zeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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Kampf vorüber, ſo blickte durch jede ſeiner Handlungen die wilde Gutmüthigkeit hervor. Seinem Geſchlechte war der Wein das, was

dem Fiſche das Waſſer iſt. Schon als

Knabe von zwei Jahren griff er nach dem Humpen, und ließ nicht eher nach, bis er rein ausgeleert war; reichte man ihm aus Scherz Waſſer oder Gerſtenſaft, ſo gab er es mißmuthig wieder zurück. In den Jah⸗

ren des Jünglings machten ihn Mönche und

Neider viel zu ſchaffen und nur einem Hel⸗

den⸗Genie, wie Rinfrieds, konnte es gelingen,

die vielen Gefahren glücklich zu überſtehen.

Als er die Liebe kennen lernte, ſo glaubten

ſeine Freunde, er werde nun ſeinen wilden

uUngeſtüm und Trotz ablegen, aber ſie irrten

ſich, denn eben ſeine Liebe gab Veranlaſſung

zu einer Reihe von Fehden. Horch! bel⸗ len dort nicht ſeine Rüden? und iſt es nicht der Ton ſeines Hornes? J Ja gewiß, er iſt es

mit ſeinen Kumpanen! Beſchedhen, am 1. Jenner 1829. C. F. Frühlich