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Edle ſtanden vor denſelben, eine große Menge Volk deckte den Platz.— Graf Ilger v. Bielſtein ließ ſeine Leute jetzt halten und gruͤß⸗ te den Herzog, durch ein lautes:„Hoch lebe unſer Landesvater Herzog Heinrich und ſeine Gemahlin! Hoch!“ hoch! hoch! jauchzten die treuen Unterthanen aus dem Innerſten ihrer Herzen, nicht blos, wie dies jetzt oft der Fall iſt, dem Scheine nach.— Die Muſik ſtimm⸗ te in den Toaſt ein.— Als dieſe ſchwieg, er⸗ hob ſich Heinrich von ſeinem Sitze, und ſprach: Meine geliebten, mir ſo theuern Unter⸗ 8„thanen.— Heute ſind es funfzehn Jah⸗ „re, daß ich Euer Herzog wurde. Eure Liebe hattet Ihr mir damals geſchenkt, moͤchte ich nfſie jetzt eben noch ſo beſitzen oder ſie wenigſtens „ perdient haben. An Willen hat es mir nicht ngefehlt Euch immer froͤhlich zu ſehen. Da beutige Tag ſey ganz der Freude geweihet; je „lauter und herzlicher Eure Freude iſt, neſ „mehr werde ich mich ergoͤtzen. Unter Euch nwar ich am liebſten, hoͤrte Euch gern an, und


