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Zeichen zum Aufbruch gab.— Bunt wogte die Menge der Kampfluſtigen zum Burgthor hinaus.
Die erſten Strahlen der Sonne kuͤßten* die Spitzen der Berge, als das kleine Heer in Ordnung geſtellt, unter dem Klange der Trompeten, Hoͤrner, Trommeln und Zympeln, in welches ſich das Jauchzen der Krieger miſch⸗ te, langſam den Burgpfad herab bewegte.—
Feige v. Heimburg ſagte jetzt der weinen⸗ den Adelheid das letzte Lebewohl, druͤckte ſie noch einmal an die ſtaͤhlerne Bruſt, noch ei⸗ i Kuß, und er ſprengte auf dem unruhig rrenden Roſſe dahin. Noch einmal blickte r ſich um, nickte der, ihm freundlich Gruͤßen⸗ en zu, und entſchwunden war der Theure ih⸗ ren Blicehn.—
Jetzt war Adelheid faſt ganz ohne Freund und Freundin. Sie fuͤhlte eine ſolche Leere im Inneren, wie ſie es nie verſpuͤrt hatte; frei⸗ liich fehlte der Bruder, der Geliebte und man⸗ — cher Freund. So verlaſſen und einſam ke


