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1 fiel ihr, ganz unerwartet, eine reiche Erbſchaft „zu, die ſie noͤthigten, ſelbſt nach Amſterdam zu „reiſen und da ich gerade damals ſie unmoͤglich „begleiten konnte, ſo mußte ſie blos in Geſell⸗ „ſchaft eines Rechtsconſulenten ihre Reiſe antre⸗ „ten. In Amſterdam lernte ſie das Fraͤulein von „Falk kennen und beredete ſie, mit nach Hamburg „zu ziehen und einen Zufluchtsort in unſerem „Hauſe anzunehmen. Mit ihr zog der Unfrieden „und das Ungluͤck in meine, ſonſt ſo ruhige und „gluͤckliche Wohnung ein. Zuerſt erkrankte und „ſtarb mein Sohn, dann erlitt ich mehrmals be⸗ „traͤchtliche Verluſte, die mir um ſo ſchwerer zu „verſchmerzen waren, da meine, ſonſt ſo einfa⸗ „che, Frau, ich weiß nicht ob von ihrer Geſell⸗ „ſchafterin oder ihrer Erbſchaft verleitet, einen, „der letztern ganz unangemeſſenen Aufwand zu „machen begann. Vergebens entfernte ich das 1 Fraͤulein aus meinem Hauſe, meine Frau nannte „das Tyrannei und ſchwaͤrmte den groͤßten Theil des Tages mit ihr umher. Vergebens waren 2 alle Bitten und Vorſtellungen, ſie kam mit je⸗ „dem Tage verbitterter gegen mich zuruͤck; meine „Kinder behandelte ſie nicht ſchlecht, ſie nahm ſich


