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auf den Kulminationspunkt gehoben, denn ſie hat⸗ ten ein ſehr gutes Examen gemacht. Wenn ſie auch manchmal weder fleißig noch ſparſam gewe⸗ ſen waren, ſo fehlte es ihnen doch weder an Ver⸗ ſtand noch an Kenntniſſen, und das eifrige Stu⸗ dieren in den letzten Wochen, hatte die Luͤcken in dem Vorrathe derſelben wieder ausgefuͤllt. Als nun das letzte, ſchreckliche Examen gluͤcklich uͤber⸗ ſtanden und ſie von ihrem Vater an die entzuͤckte Bruſt gedruͤckt worden waren/ da erinnerten ſie ſich auch der armen Leidenden und Liebenden und erzaͤhlten ihm von der Penſion, in der Bertha und Klara ſchmachteten. Der Vater lachte uͤber das neumodiſche Philantropin und verſprach mit ſeinem Kollegen, dem Geheimenrath Schwabe, zu reden; ein Verſprechen/ das er auch nach einigen Tagen erfuͤllte. Schwabe zog ihn eiligſt in eine Ecke und fragte: ob er auch ſchon davon gehoͤrt habe?„da erhielt ich,“ ſetzte er hinzu/„ ſo eben „einen Brief von einem Baron von Stein in „N..., dem ich vor einigen Jahren einen Dienſt „zu leiſten die Gelegenheit hatte und der ſchreibt „mir, daß er durch Zufall die verſchrobenen An⸗ „ſichten des Fraͤuleins von Falk aus ihrem eige⸗ „nen Munde vernommen habe. Ich weiß gar


