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Ridogar, Fürst der Hölle, oder die Teufelsbeschwörung in der Geisterburg : eine Ritter- und Geistergeschichte aus dem XII. Jahrhundert / von C. F. Friederich
Entstehung
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„Halt, rief er mit einer Donner⸗ ſtimme, wer wagt es, Iphigenia men Weib, mir zu entreißen! 5

Iphigenia ſank von neuem zuſam⸗ men, aber Theoklas fieng ſie auf. „Ich wage es, ſchaͤndlicher Bube“ rief er mit edler Eutruͤſtung und war im Begriff die ſchwankende Iphigenia hin⸗ wegzufuͤhren.

Da ſchlug die unbaͤndige Flamme des Zornes in Ridogar auf; ſich ſelbſt nicht mehr kennend ergriff er in raſen⸗ der Wuth ſeinen maͤchtigen Stab, und rief donnernd:„Ha, ſo oͤffne dich Erde und begrabe den Frevler, den Raͤuber meines Weibes, in deinem innerſin Eingeweide!“

Die furchtbaren Worte waren ge⸗ ſprochen, ein entſezlicher Donnerſchlag erſchuͤtterte in ſeinen Grundveſten den Pallaſt. Erſchrocken bebten alle zuruͤ Mit grauſendem Getoſe d 4 Boden, Theoklas zu verſ

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