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von Königinnen, von Müttern, von großen und von jungen Prinzeſſinnen lauteten auf die vom Publikum faſt ein wenig überſchätzte Künſt⸗ lerin. Die gerechtfertigte Kritik, welche der Duches⸗ nois einfachere aber weniger eintönige Diktion an⸗ wünſchte und einige falſche Geſten rügte, kam zu⸗ weilen übel weg, mochte ſie auch die Wahrheit ihres Spieles, namentlich aber die Richtigkeit ihrer Auf⸗ faſſung nach Gebühr würdigen. Doch bewirkte Ma⸗ demoiſelle Duchesnois ſelbſt, daß die Georges, welche in Petersburg, wie man ſehr wohl wußte, nur geringen Erfolg und ſo gut, wie keine Gele⸗ genheit, ihr Talent zu zeigen, gehabt, in der von ihr gewünſchten Rolle der Merope das Pariſer Publikum begrüßen durfte. Sie geſiel, doch empfing man die verwöhnte Künſtlerin im Grunde nur als ein unartiges Kind, das reuig bittend zu ſeiner Familie zurückkehrt.
Die Fortſchritte, welche ſie gemacht, waren unläugbar, und wurden von Niemanden aufrichti⸗ ger anerkannt, als von Joſephinen, ihrer hochher⸗ zigen Rivalin. Allein Mademoiſelle Georges ver⸗ langte und erhielt ſchon nach einigen Monaten ihrer Anweſenheit einen längeren Urlaub zu einer Kunſt⸗


