Teil eines Werkes 
2. Th. (1862)
Entstehung
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heimnißvolle Welt des Wunderbaren nur bis zur Ahnung erſchließt. Aus dem Pavillon Richelieu auf einige Zeit nach Raincy entflohen, war gerade um jene Zeit Madame Hamelin in eine eigenthümliche Uebergangsperiode ihres Lebens getreten. Die Pariſer Chronik hat nie ganz klar in dieſer Sache geſehen, nie darüber ſich einigen können, warum man den Namen Bonaparte's ſo oft mit dem der reizenden Creolin Madame Hamelin in Einem Athemzuge nennen hörte. Es fehlte ſogar nicht an geheimniß⸗ voll verbreiteten Spottliedern auf die muthmaßliche Vertraute und theilweiſe Egeria des Conſuls, der es ihr ſpäter zur Zeit des Kaiſerreichs möglich machte, neben dem Hofhalt der Tuillerien noch im Pavillon Richelieu einen nicht minder glänzenden, auf Un⸗ koſten namentlich der Armeelieferanten und Generäle zu halten.

In der kurzen Uebergangsperiode, von welcher alſo hier die Rede, bewohnte Madame Hamelin das Hotel Theluſſon, das dem Boulevard gegenüber die rue Cerutti im quartier d'Antin abſchloß.

Es war ein feenhafter Anblick, dieſer Palaſt, der ſich nach der rue Provence hin mit einer unge⸗ heueren halbkreisförmigen Arkade öffnete. Durch