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weigerte ſich Chaptal, der Miniſter des Innern, ganz entſchieden, die ehemalige Köchin des Bourſault'ſchen Hauſes einerſeits, dann aber auch das unläugbar häßliche Mädchen, deſſen Geſichtsausdruck, wenn es nicht ſprach, ganz ausdruckslos genannt werden mußte, zum Debut auf das Theater Frangais zuzu⸗ laſſen. Allein Madame Bonaparte, die von Frau von Monteſſon für ihre Namensſchweſter gewonnen war, erlaubte, daß deren Schützling ihr vorgeſtellt werde, und verſprach, als dies eines Abends bei Frau von Monteſſon geſchehen, das Debut von Ma⸗ demoiſelle Duchenois auf der kleinen Verſailler Hof⸗ bühne, Herrn Chaptal zum Trotz, zu bewerlſtelligen.
Es war in den erſten Tagen des Juli, als Frau von Monteſſon, vielleicht um die letzte Probe mit ihrem Schützling zu wagen, eine Geſellſchaft von mehr als zweihundert Perſonen in ihrem Sa⸗ lon verſammelt. Auch Joſefine Bonaparte erſchien und wie ſie an dem ihr angewieſenen Ehrenplatze ſtehend die dargebrachten Huldigungen entgegennahm, war es allen Anweſenden, als ſeien nun erſt die Kerzen entzündet und der Glanz des ſchönen Feſtes aufgegangen. Man hat ſo oft vergeblich den Ein⸗ druck zu ſchildern verſucht,— ſagt die Biografin der


