Teil eines Werkes 
2. Th. (1862)
Entstehung
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Sie kamen mit dem Herrn Herzog von Or⸗ leans nach Brienne, um die Preiſe zu vertheilen. Möge er Ihnen Glück bringen, ſagten Sie damals, als Sie mir den précureur de quelques autres- Lorbeer auf das Haupt ſetzten. Ich habe dieſe be⸗ deutungsvollen Worte nie vergeſſen, denn ich bin ja, ſagt man, Fataliſt. Ich werde ganz glücklich ſein, Ihnen irgend wie nützlich ſein zu können. Ueberdies iſt der Ton unſerer guten Geſellſchaft ziemlich ausgeartet. Frankreich ſoll ſich in dieſer Hinſicht regeneriren und zwar durch Sie und bei Ihnen. Wir brauchen Ueberlieferungen, welche Sie gefälligſt meiner Frau mittheilen werden. Den einflußreichen und hervorragenden Gäſten Frank⸗ reichs wünſche ich Feſte von Ihnen bereitet, die den alten Ruhm franzöſiſcher Anmuth und Liebens⸗ würdigkeit wieder auffriſchen ſollen.

Dies war die Quelle des großen Einfluſſes, welchen Frau von Monteſſon zur Zeit des Conſu⸗ lats, doch ohne intriguanten Mißbrauch oder klein⸗ lichen Rachedurſt, übte. Mit Einſchluß ihrer Pen⸗ ſion von hundertſechzigtauſend Francs, beliefen ſich ihre Renten auf zweimalhunderttauſend Livres, eine

für den damaligen Geldwerth ziemlich beträchtliche Frick. II. 14