Teil eines Werkes 
2. Th. (1862)
Entstehung
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flüchtig mit den Worter einer der glaubwürdigſten Biographinnen, der Kaiſerin Joſephine, ſkizzirt. Ihr Haus, ſo lautet die betreffende Stelle,war um jene Zeit das einzige, wo man die zurückgekehr⸗ ten Emigranten, wo man Frankreichs letzte grands seigneurs, ſowie die auf ihre Unkoſten bereicherten Emporkömmlinge und wo man die berühmten Männer aller Gattung, ſowie die ſchönſten und in⸗ tereſſanteſten Frauen zu finden wußte. Ludwig XVI. hatte Frau von Monteſſon die Gemahlin des Herzogs von Orleans in den Tutlllerien als ſeine Couſine begrüßt und ſo oft er ſeine Par⸗ tie Trictrac mit ihr ſpielte, ſie nie anders genannt.

Sobald Bonaparte zum Conſulat gelangt war, beſchied er Frau von Monteſſon, die durch ein Wunder dem Tode Entgangene, in die Tuille⸗ rien. Als er ihrer anſichtig wurde, ging er auf ſie zu und bat ſie, ihm mittheilen zu wollen, womit er ſie nur irgend wie erfreuen könne.

Aber General, antwortete die erſtaunte Frau, ich habe kein Recht zu irgend einer Bitte.

So haben Sie alſo vergeſſen, Madame, daß ich Ihnen meine erſte Krone verdanke?

Ihre Krone?