194
entzückende Ausſicht auf das Seinethal von der Höhe der Arkaden herab war nach Verdienſt bewundert worden und noch hingen die Blicke und Rückerin⸗ nerungen an dem berühmten und berüchtigten Pa⸗ villon Luciennes, der von Ludwig XV. für die Dü⸗ barry erbauten Sommervilla. Damals hatte Ale⸗ xander Dumas mit ſeiner lüſtern und zauberhaft colorirenden Feder die Schöpfung der ſechs Millionen Franken, welche durch die Errichtung jener niedlichen Bonbonniere in Umlauf gebracht worden, noch nicht ſo plaſtiſch für den Beſchauer und Nichtbeſchauer in die Oeffentlichkeit gebracht, als es heute der Fall iſt. Allein deshalb eben blieb der eigenen Phantaſie namentlich der Beſchauerinnen auch mehr Spiel⸗ raum als jetzt, die Verwüſtungen, welche die Revo⸗ lution an dieſem reizenden Beſitzthum eines unter ihrem Richtbeil gefallenen Opfers verübt, nach Gut⸗ dünken zu ergänzen. Während alſo ein paar ältere, ihrem Phantaſieleben entwachſene Theilnehmer unſe⸗ rer Landpartie von den Opfern an Menſchenleben ſprachen, die dieſer Rieſenbau gekoſtet, während ſie des unternehmenden Mannes gedachten, der dieſe be⸗ rihmte Maſchine zum Trockenlegen der Sümpfe fünf undert Fuß über den Spiegel der Seine er⸗


