Teil eines Werkes 
2. Th. (1862)
Entstehung
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bewohnten Hauſes trat bald nach Eberhardinens Entfernung in den Salon und geleitete das junge Mädchen bis zur Schwelle des vorhin mit ganz an⸗ deren Empfindungen betretenen Hauſes.

Der Herausgeber jener vielfach in dieſen Blättern angezogenen Broſchüre iſt Henrietten ſpä⸗ ter in Begleitung ihrer Gönnerin, der Fürſtin**⸗ in einem Seebade begegnet. Sie hatte, ernſt und melancholiſch ſich abſondernd, immer die einſamſten Spaziergänge aufgeſucht, und keiner der jungalten oder altfungen Stutzer, die ſich berufen fühlen, durch ihre banalen Phraſen und Courmachereien jedem ſchönen Mädchen ihre eigene Schönheit um der Trivialitäten, die ſie um derenwillen hinnehmen muß, verhaßt zu machen— keiner dieſer eingebildeten Halbgötter des faſhionablen Modelebens wagte ſich mit ſeinen dutzenweis fabricirten und verbrauchten Huldigungen an die ſchöne, ernſte Niobe, die der Schmerz und das Unglück der vergangenen Jahre noch veredelt.

Auch Warrenberg hatte ſie ſpäter auf dem Wege ſeiner Flucht nach Ameriks wieder geſehen