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es geſchehen laſſen. Noch denke ich des Abends— es war beim zweiten Gaſtmahl, dem er als Sän⸗ gerbruder beiwohnte. Sein wiſſeenſchaftlicher Eifer hatte ihn weit über die Grenzlinie fortgeriſſen, welche die Geſetze des Bundes dem Schülergrade zugeſtehen. Ach, er gebrauchte das ſchöne Vorrecht der Jugend, in Idealen ſich zu berauſchen, im voll⸗ ſten Maaße, allein er war auch wirklich anzu⸗ ſchauen wie ein Gott, der die Gemeinheit der irdi⸗ ſchen Menſchennatur von ſich abgeſtreift. Könnte nicht eine Zeit kommen, ſprach er mit flammendem Auge, wo die Herrſchaft des Geiſtes, der unſere Denkraft belebt, ein edleres Ziel erreicht, als die Beherrſchung der Menſchen?—
Könnten wir nicht einſt dahin gelangen, die Natur und ihre eigenen Schöpfungen ſo gut zu beherrſchen, wie wir jetzt, freilich nur theilweis, die Elemente uns dienſtbar gemacht?— Freilich wäre dieſer Kampf des Menſchengeiſtes mit der Na⸗ tur nur in einer geſunden kräftigen Republick im engſten Sinne des Wortes möglich. Denn wo es ſich noch um Erwerbung und Beſitz zu arrondiren⸗ der Staaten handelt, da verbirgt ſich die in der Natur ſchlummernde Geheimkraft. Es verbirgt ſich


