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Anton am Herzen des neuen Bruders.
gung exhält. kraft und einen geprüften Sinn.
Stuhl rückteſt, war mir,
rens Bräutigam hat doch Alles gewußt.“
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„Du haſt dir einen armen Compagnon gewählt,“ rief
„Nein, mein Bruder, Sabine hat als kluger Kaufmann gehandelt. Beſitz und W Vohlſtand haben keinen Werth, nicht für den Einzelnen und nicht für den Staat, ohne die geſunde Kraft, welche das todte Metall in Leben ſchaffender Bewe⸗ Du bringſt in das Haus die rüſtige Jugend⸗ Sei willkommen in dieſem Hauſe und in unſern Herzen.“ und ſtrahlend vor Freude hielt Sabine beide Hände dees Verlobten feſt.„Kaum konnte ich länger ertragen, dich ſo— ſtill und traurig zu ſehen. Jeden Mittag, wenn du den als müßte ich dir nachfliegen und dir ſagen, daß du zu uns gehörſt für immer.— Du haſt nicht geſehen, du Blinder, was in mir vorging, und Leno⸗
Er?“ frug Anton.„Ich habe zu ihm niemals von dir
geſprochen.“— „Sieh her,“ rief Sabine und zog den Zettel Finks 8
aus der Taſche. Es ſtand nichts darin, als die Worte:
„Gute Freundſchaft, Frau Schwägerin.“ 4 Und wieder ſchloß der glückliche Anton die Geliebte in
ſeine Arme. 2 Schmücke dich, du altes Patricierhaus, freue dich, ſorgliche Tante, tanzet, ihr fleißigen Hausgeiſter im däm⸗ merigen Flur, ſchlage Vnkzelbäume auf deinem Schreib⸗ tiſch, du luſtiger Gips! Die poetiſchen T. aume, welche der Knabe Anton in ſeinem Varerhndſe uns den Segenswünſchen guter Eltern gehegt hat, ſind h
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