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der ſein Bauer nicht zu verlaſſen wagt. Hummel führte den Doctor zu ihr.„Da habt ihr euch,“ ſagte er feierlich.„Esiſt ein ſchöner Morgen, grade wie da⸗ mals, wo ich als Wanderburſch auszog. Heut ſchicke ich mein Kind in die Welt, und das iſt eine andere Sorte von Gefühlen. Ich habe nichts dagegen, wenn ihr glücklich miteinander lebt, bis zuerſt eure Kinder von euch in die Welt laufen, dann die Enkel. Denn der Menſch iſt wie ein Vogel, er müht ſich und trägt die Halme zuſammen für ſein Haus, aber die junge Brut achtet das Neſt der Eltern nicht. So wird der alte Rabe jetzt allein ſitzen und wenige ſindenſſbie ſich über ſein Krächzen ärgern. Nehmen Sie meinen Dick⸗ kopf hin, lieber Fritz, laſſen Sie ihr nicht zu viel Willen. Ich habe Sie mir einige Zeit angeſehen, und ich will Ihnen jetzt etwas im Vertrauten ſagen, bei der Ge⸗ ſchichte mit den Katzenpfoten fiel mir ein, daß Sie doch am Ende kein übler Mann für dieſe Hummel wären. Daß Sie Hahn heißen, iſt zuletzt auch nur ein Un⸗ glück.“ Er küßte Beide recht herzlich.„Jetzt kommt, ihr Ausreißer, denn die Andern warten.“ Hummel ſchritt vor ſeinen Kindern nach dem Hauſe, er öffnete die Thür der Wohnſtube, die ganze Familie war ver⸗ ſammelt. Laura flog zu Ilſe und verbarg ihr heißes Geſicht an der Bruſt der Freundin. Dieſe nahm den Brautkranz, den die Schweſtern herzutrugen und ſetzte ihn auf Laurg's Haupt. Gabriel öffnete die Thür. Vor Jahren hatte der Doctor den Freund von den
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