Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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„Wo ſind ſie?“ ſchluchzte Ellen.

Es war das Schluchzen der Wuth.

„Davon nachher. Zuerſt laſſen Sie mich meine Sache führen. Liebe Sie, Silvia, trotz alledem. Bin ich Eiſen, ſo ſind Sie der Magnet; das läßt ſich nicht durch Vernunftgründe ſcheiden. Wir beide ſind unab⸗ hängig, ohne ſtörende Verwandte— bin ein leidlich reſpectabler Mann geworden und hoffe noch mehr in die Höhe zu kommen, vor allem, wenn mir ein ſo kluges Weſen zur Seite ſteht wie Miß Wood. Vor⸗ urtheile haben wir beide nicht, kennen die Welt und wiſſen, daß nichts darin ohne einen bitterſüßen Beige⸗ ſchmack iſt, weder die himmliſche noch die irdiſche Liebe. Werden darum die Vergangenheit todt ſein laſſen...“

„Iſt das Alles, was Sie mir zu ſagen haben?“

antwortete ſie.

„Alles wenigſtens, was ich in Ruhe vorbringen kann. Wie es in mir lodert, Silvia— legen Sie nicht Ihre Finger darein, Sie würden ſich verbrennen! Sie werden mir erwidern, daß Sie mich haſſen, daß Sie mich zu tödten wünſchen—“

„Ja!“ brach ſie aus.„Hätte ich nur eine Waffe!“

Sie war aufgeſprungen. Der kleine Steintiſch trennte ſie von ihm.

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