Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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dem großen Ulyſſes Grant Richmond geſtürmt und dann zwei Monate lang am Sumpffieber krank ge⸗ legen. Eine ſchlimmere Veränderung als mit ſeinem

Leibe war aber mit Bruno's Herzen vorgegangen. gegang

Wo er ſonſt Mitgefühl für die ganze Welt— ſeid umſchlungen, Millionen!— und beſonders für ſeine Freunde gehabt, hatte er jetzt einen Stein. Mit dem abgemeſſenſten Betragen und den kühlſten Worten empfing ex mich. Seine Höflichkeit ſtrömte Eiſeskälte aus, ich ſehnte mich ordentlich nach einem Streit mit ihm, aber es war nicht möglich, mit ihm anzubinden oder ihn in Flammen zu ſetzen. Für Alles hatte er daſſelbe verächtliche Lächeln. Ging alſo mit kurzem Gruße, dachte: der Mann war immer ein Querkopf und mag jetzt dir noch mehr als den andern grollen. Wie ich mich aber in der Stadt nach ihm erkundige, hier und dort herumfrage, begegnet mir überall ein mitleidiges Achſelzucken, ein Ausruf des Bedauerns. Herr Bruno Greif iſt vor der Zeit ein alter⸗Mann geworden; auf ein Haar gleicht er ſeinem Vater; er iſt ein Knauſer und ein Menſchenfeind; die religiöſen Schwärmereien haben ihm wie dem Alten den Kopf verrückt. Er geht mit Keinem um, er verſchließt ſich ganze Tage mit ſeinen Büchern und Schreibereien. Curios! Und der Grund

bung!— verwetterte Vogelſcheuche aus, als ich unter