Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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Anderer vielleicht den Kopf zerbrochen haben, Fritz hatte genug mit ſeinem Herzen zu thun.

Der feine Wohlgeruch, der von Irenens Haaren ausſtrömte, der eigene, ihm fremde Duft, von dem das Zimmer erfüllt war, das Lauſchige, Halbdunkle umher, der weiche, über den ganzen Fußboden aus⸗ gebreitete Teppich, in dem der Fuß zu verſinken ſchien— Alles entrückte ihn in eine Märchenwelt. Oder war es nur die ihm gegenüber ruhende, in ſanf⸗ ten, zarten Umriſſen ſichtbare Frauengeſtalt, welche dies Wunder bewirkte?

„Geſtatten Sie mir heute, Ihnen zu danken“, ſagte ſie mit einer wie verſchleiert klingenden Stimme, „und vergeſſen Sie, daß ich es nicht ſchon geſtern ge⸗ than habe. Ich war durch den plötzlichen Ausbruch des Feuers betäubt, beſinnungslos, ich ſah und hörte nichts.“

„Die Angſt um Ihre Frau Mutter, gnädige Gräfin...“. 3

Die Mutter— das hatte er ſich aus der Dar⸗ ſtellung des Grafen gemerkt— durfte nicht mehr um⸗ gangen werden.

„Ja, ſie hat ernſter von dem Unfall gelitten als ich. Sie wird eine Zeit lang das Bett hüten müſſen. Ich bin, Dank Ihrer Entſchloſſenheit und Selbſtauf⸗

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