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dem Tage wurde es waͤrmer und waͤrmer, ſo, daß wir uns innerhalb acht Tagen aus dem Winter in den Sommer verſetzt ſahen.— Den 5. erblick⸗ ten wir einen Segler, welcher nach uns ſchoß. Wir hißten daher unſere Flagge und legten bei; d. h. wir ſtellten die Segel ſo, daß wir weder ruͤck, noch vorwaͤrts kamen. Das Schiff, welches ein engliſches war, kreuzte auf uns zu und hatte uns um 9ꝛ ½ Uhr eingeholt, ſo daß es uns prayen konnte,(Prayen heißt, wenn zwei Schiffe ſich durch Sprachroͤhre unterhalten). Es ſah ſchoͤn aus, wie die große engliſche Fregatte daher ge⸗ ſchwankt kam, die vielen ſchweren Kanonen guck⸗ ten grinzend aus ihren Schießloͤchern und drohten jeden Augenblick Feuer und Flammen aus ihren aufgeſperrten Rachen zu ſpeien. Als wir uns ſo nahe gekommen waren, daß wir einander verſtehen konnten, fragten jene:„From whence do you come? Whither do you göô?²“
„From Copenhaguen, and think to go to the Cap of the good hope!“ lautete die Antwort.
„Have you not seen french or english Ships?“ fragten ſie weiter und ſo ging es einige Zeit mit Fragen und Antworten fort; dann ſetzten


