geworfen wurden, die Wellen riſſen ihn fort und trieben ihn gluͤcklicherweiſe dicht unter meine Luke, ich warf ihm auch einen Strick zu, er ergriff ihn und ich zog ihn gluͤcklich herein.— Der Sturm
wurde immer ſtaͤrker, um 4 Uhr erſcholl das Ge⸗ ſchrei:„vi drive! vi drive!” Die Anker hatten naͤmlich nachgelaſſen und wir trieben ruͤckwaͤrts, das war ein mit nichts zu vergleichender Spekta⸗ kel. Man denke ſich ein großes Schiff, uͤber 100 Menſchen darauf, die alle durcheinander ſchreien, laͤrmen und fluchen, die Officiere uͤberſtimmen dieſe wieder mit ihren Sprachroͤhren, die Bootsmaͤnner mit ihren Pfeifen, dazu kommt das Geheule des Sturms, das Klappern der Tauen, das Krachen der Stengen und Raaen, das ganze Schiff aͤchzt und ſtoͤhnt, kurz, man muß ſelbſt Zeuge davon ſeyn, um ſich einen Begriff davon machen zu koͤn⸗ nen. Endlich wurde es ruhig auf unſerm Schiffe, wir ſpeiſ'ten und ich ging zu Koye. Der Sturm wurde immer ſtaͤrker, trotz dem ſchlief ich gleich ein. Ich mochte wohl eine halbe Stunde geſchla⸗ fen haben, als das Geſchrei mich weckte:„Reis! reis! allemand reis! vi ſynke! i Sluupen! i Sltuupen!e—


