Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1831)
Entstehung
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gen ſchwarzen Felſen, der als eine undurchdringli⸗ che Scheidewand ſich zwiſchen uns und das Leben gezogen hatte. Der düſtere Charakter unſerer Um⸗ gebungen hatte unbewußt Einfluß auf unſere Stim⸗ mung genommen, wir waren ſehr ſtill geworden, ſelbſt Ambroſius, der uns den ganzen Weg über mit unermüdlicher Beredſamkeit von den Merkwür⸗ digkeiten dieſer Gegenden und von den verſchie⸗ denen Höhen und Namen der umliegenden Berge unterhalten hatte, ſchwieg endlich, die lähmende Schwermuth, die dieſe Einöden dem Gemüth mit⸗ theilen, gleichfalls anerkennend. Endlich verei⸗ nigten wir unſere Stimmen in einem Ausruf der Ueberraſchung, als ſich zu unſern Füßen das Thal

eröffnete, und wir unten in einer tiefen Schlucht ddas Städtchen Hohenelbe erblickten, das den Ver⸗ keeinigungspunkt der beiden Bäche bezeichnet, dte

hier gemeinſam um den Rang ſtreiten, dem ſchö⸗ nen Elbſtrom ihren Namen zu geben. Der Eine davon iſt jenes Weißwaſſer, deſſen ich früher er⸗ wähnte, der Zweite entſpringt, wie ich Ihnen ſpäter erzählen werde, aus den elf Quellen der Elbwieſe, von deren Zahl Elfe man den Namen der Elbe herleiten will, und ihm, da er ſich durch ſeinen prächtigen Waſſerfall berühmt gemacht hat, oft die Ehre des Urſprungs vor Jenem zugeſteht. Uns that es ſehr wohl, wieder an die Menſchen⸗