Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1831)
Entstehung
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Deſſen freueten ſich höchlichſt die eitlen, hof⸗ fährtigen Damen, und ſie beſchloſſen vor Allen her⸗ vorzuſtrahlen an reicher, köſtlicher Kleidung. Der Tag des Feſtes kam heran, ſchon waren die Gäſte verſammelt in dem weiten Saal, der gar artig verziert war mit Kränzen und zahlloſen Lampen. Darinnen aber wogte die Menge geputzter Damen und Ritter gar bunt durch einander, worunter ſich vor allen die Edelfrau und das Hausfräulein aus⸗ zeichneten an ſorgſam gewählter Kleidung. Viele der vornehmen Herren und Grafen drängten ſich um ſie her mit lauten Huldigungen, dem ſtattlichſten Ritter ſollte ſie eben ihre Hand reichen zum Tanz. Da drängte ſich eilend durch die Menge eine häßliche unanſehnliche Figur, und die beſtürzten Damen erkannten das graue Männlein, das freund⸗ lich nickend auf ſie zukam. Alſobald wollten ſie ſich unter der Menge verlieren, doch umſonſt, das Männlein forderte ſeinen verſprochenen Lohn, und draug unbeſcheiden ein auf die geängſtigten Frauen.

Hinweg, du ſchmutziger Bettler! rief die enkrüſtete Edelfrau.Welcher Frevel, mir alſo zu nahen! hab' ich dich doch nie geſehen, noch viel weniger mich je erniedriget zu ſolch' ſchimpflichem Verſprechen.

m,Ho, ho! lachte das Männchen auf, weil ſich die holden Frauenbilder denn gar nicht ihrer