Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1831)
Entstehung
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Grafen. Die Damen ſtutzten ob der fatalen Bedingung, und maßen das graue Männlein mit unwilligen Blicken; doch als der Wagen immer tie⸗ fer ſank, und ſie keine andere Hülfe erſahen, ſo verſprachen ſie auch dies mit ſchwerem Herzen. Alſobald brachte das behende Männlein einen ſtar⸗ ken Aſt, und nachdem er dem Kutſcher geholfen, bedienten ſie ſich gemeinſchaftlich des Hebebaumes, ſo daß das Werk glücklich gelang, und die Pferde, gelenkt von dem ſeltſamen Führer, luſtig über die grüne Sumpfdecke dahin trabten. Die Damen aber frohlockten in ihrem Herzen, daß nun die Ge⸗ fahr überſtanden ſei, und als ſie ſich nun vollends auf bekanntem Wege ſahen, ſo wuchs der Ueber⸗ muth wieder empor in ihren Herzen, und ſie ſpot⸗ teten des Fremdlings, heimlich gedenkend, wie un⸗ verſchämt es ſei, ſolchen Lohn zu begehren. Die Dämmerung war indeß herangekommen, und tau⸗ ſend blaue Flämmchen hüpften aus den feuchten Geleiſen empor, den Wagen begleitend in luſtigen Sprüngen. Dabei trillerte der neue Fuhrmann ein leiſes Lied vor ſich hin, nach deſſen ſeltſamer Wei⸗ ſe das kleine Gefolge ſich taktmäßig zu bewegen ſchien. Jetzt hielt der Wagen an einer ſteilen Bergwand, wo die Straße ſich ſeitwärts wandte nach dem Schloß der Edelfrau. Das graue Männ⸗ lein ſprang nun vom Wagen, und rief den Damen