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zu ſprechen machte, die mir überall als das leicht⸗ fertigſte, launenhafteſte Weſen von der Welt ge⸗
ſchildert wurde, jene Hermine, die, wie man ſagt,
allen Männern gefährlich und allen eiferſüchtigen Frauen verhaßt ſei,— könne mir jemals eine
brauchbare Gefährtin, eine liebe Geſellſchafterin
werden.— Mit heimlicher Angſt durchlief ich den Brief, mit dem Sie dieſelbe bei mir einführten, und nur die Hochachtung, die ich ſtets für Ihre Meinung hegte, ließ mich die lebhafte Regung mei⸗ nes Herzens unterdrücken, die ſich erſt gegen eine ſolche Begleiterin auflehnte.— Doch ſchlichtete Herminens Liebenswürdigkeit bald von ſelbſt mei⸗ nen innern Streit. Ich wurde ihr hold wider Willen, und ohne ihre Bitte abzuwarten, bot ich ihr ſelbſt den Aufenthalt in meinem Hauſe an,— Seitdem wird ſie mir von Tage zu Tage lieber; ihr jugendlicher Lebensmuth wirkt auf das wohl⸗ thätigſte auf mein Gemüth. Mit einer Gewandt⸗ heit, die nur aus wahrer Neigung hervorgehen kann, überhebt ſie mich manches häuslichen Ge⸗ ſchäfts. Alles was ſie berührt, bekommt einen An⸗ ſtrich von Eleganz und reizender Neuheit. Dabei iſt ſte von der heiterſten Laune, und erfreut Jeden, der ſich uns naht, durch ihren Witz, ihre geſelligen Talente.— Auch meine Kinder gewannen ſie lieb. Sie tanzt, ſie ſingt, ſie ſpielt mit ihnen; das alles


