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Die Entscheidung des Augenblicks : ein Roman / von Robert Fels
Entstehung
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Anbeter ſie umſchwaͤrmt und ihr von Liebe vorgeſprochen hatten; noch nie war der Eindruck, den vielleicht dieſer oder jener durch einen beſondern Vorzug auf ſie ge⸗ macht, ein groͤßerer geweſen, als das fluͤch⸗ tige Wohlgefallen weniger Augenblicke, und jezt? ſie ſchalt ſich eine Thoͤrin und dennoch wußte ſie ſich nicht zu verdam⸗ men jetzt hatte ein einziger Moment fuͤr ihr ganzes Leben entſchieden und der bloße Anblick eines Mannes die Grundfeſten ih⸗

res Herzens erſchuͤttert. Wer konnte aber

auch Edmund ſehen, wie ſich ſein ed⸗ les Weſen, ſeine ſtille Beſcheidenheit und der innere Werth in der hohen, kraͤftigen Geſtalt, in dem ſchoͤnen, maͤnnlichen Ant⸗ litze unverkennbar ausſprach, welch fuͤh⸗ lendes Weiberherz konnte ihn ſehen, ohne ihn zu lieben? So hatte auch bei Eli⸗ ſen das Herz ſchnell und beſtimmt entſchie⸗

den: Der, oder Keiner! und faſt erſchrok⸗

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