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Die Entscheidung des Augenblicks : ein Roman / von Robert Fels
Entstehung
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ja es war wohl gerade ſeit dem Tage, als ſie dem bildhuͤbſchen fremden jungen Man⸗ ne in des Vaters Vorzimmer begegnet hat⸗ te. Konnte er ſich denn aber auch gar nicht ein Mal wieder blicken laſſen? Neu⸗ lich, als ſie aus dem Schlitten ſtieg, war er an ihr vorbei geſchoſſen, die Augen zu Boden, als habe er ein boͤſes Gewiſſen, ja er hatte ſie kaum gegruͤßt; nun, wenn ſie ein Mal mit ihm ſpraͤche, da wollte ſie ihn das gewiß entgelten laſſen, und ſo dachte ſie ſich zuͤrnend und liebend hinuͤber in der Traͤume blumenreiche Gefilde.

In der Naͤhe unſrer ſchoͤnen Schaͤferin finden wir aber noch ein Weſen ſchlaflos und in ſtillen Thraͤnen. Es war die fruͤ⸗ here Geſpielin, die jetzige Geſellſchafterin und Freundin Adelens, Eliſe von Zonau, eine Waiſe. Selbſt arm, hatte ihr die Mutter, die der Schmerz uber den fruͤhen Verluſt des Gatten bald hinweggerafft hat⸗

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