18
Perioden zu bauen, wozu ich dann den paſſenden Schlußſtein fuͤgte. Nun zuͤrnen Sie nur deshalb nicht, mein Freund, Sie ſind im Nachtheile, denn die Roͤthe Ihrer Wangen ſpricht zu deutlich fuͤr mich und gegen Sie. Darum iſt es Zweifelsohne das Gerathenſte, ſich dem alten Heimlein, der Sie ſchon laͤngſt heimlich beobachtete, in die Arme zu werfen und freimuͤthig zu beichten, vielleicht weiß der Rath. Na, kurz heraus mit der Sprache, wie heißt das Herzblaͤttchen?“
„Ja, Heimlein ſcherzt wieder ein Mal“ — verſetzte laͤchelnd der Juͤngling—„und will etwas wiſſen, was ich noch nicht ge⸗ dacht.“ 4
„Ei das verſteht ſich, lieber kranker Steinberg“— fuhr Jener eifrig fort— „daß es beim Verlieben nicht zugeht, wie beim Heirathen, woran Sie gewiß jetzt ge⸗ rade dachten. Wo der Pfeil ſitzt, da ſitzt


