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Schweſter umhalſend, noch einmal recht feſt die letzten Worte der geliebten, ſeligen El⸗ tern, treulich zu erfuͤllen. Dann aber rief er Adolph von Starkenburg, Konrad von Bullendorf und Kunigunde beſonders zu ſich und ſagte ihnen:„Meine Bruͤder! ſo un⸗ gerne ich mich von euch trenne, ſo ruft mich doocc ein heiliges Geluͤbde, ohne deſſen Er⸗ füllung ich nie in meinem Leben eine ruhige Stunde haben wuͤrde, von euch hinweg. In kurzer Zeit hoffe ich aber wieder bei euch zu ſeyn, und mich dann ungeſtort euerer Freundſchaft widmen zu koͤnnen; dringt in⸗ deß meines Gelüͤbdes wegen nicht in mich.— Dich theuerer Adolph bitte ich, bis zu mei⸗
ner Wiederkehr mit deinen Reiſigen die Burg
und meine Schweſter zu beſchuͤtzen. Du aber edler Kuno ziehe mit mir gen Windseck und ſtehe dort ſchützend meiner Jugend⸗ freundin Elsbeth zur Seite, an die ich dich liebe Kunigunde bitte, mir den erſten Gruß 5 und Kuß der ſchweſterlichen Verſoͤhnung mit⸗ zugeben, denn wie ich dir und unſerer ſeligen Mutter ſchon litaneite, es war alles eine bos⸗ hafte Luͤge der Pfaffen des St. Laurentius


