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„ffne dein Auge Juͤngling,“ begann dieſer—„und laß dich's nicht gereuen, daß du eine Stunde des ſuͤßen Schlafes entbehren mußt, obgleich du ihn jetzt ſo ſehr bedarfſt. Du biſt hier in dem Schloſſe der Deinen;
wie leicht könnteſt du des ungluͤcklichen Gei⸗
ſtes vergeſſen, drum erſcheine ich dir und erinnere dich an deinen ritterlichen Schwur; denn nur du kannſt meinen irrenden Geiſt zur Nuhe befoͤrdern.“
Ufo.„Niemals reute es mich, dir meine
Aufmerkſamkeit geſchenkt zu haben, denn.
ſtets frommte es mir, deine Worte gehoͤret zu haben.“
Geiſt.„Dieſesmal aber wirſt du meine Rede eigennuͤtzig ſinden, denn wiſſe, jetzt iſt es die Zeit, in welcher du dein Wort halten, und mich erloͤſen mußt. Wiſſe: deine Mutter wird den kommenden Abend nicht erleben, laſſe dir den Schmerz uͤber ihren Verluſt nicht zu nahe gehen, troſte deine Schweſter; dann aber eile gen Winds⸗ eck, denn auch dort hat Adelhaide, Elsbeths
Mutter, ihr zeitliches Leben geendet. Ver⸗ einige die beiden Freundinnen wieder, und


