ſtaunte die Schönheit und Reize des Fraͤu⸗ leins an, die durch die Bläſſe, welche ſich über ihr Antlitz verbreitet hatte und durch die Unordnung in welche ihre Kleider während dem Ringen mit dem ſchändlichen Italiener gekommen waren, noch mehr ge⸗ hoben wurden. Ottur aber forſchte indeſ⸗ ſen bey den zwey fremden Knappen, wem ſie und das Fräulein zugehörten.“ „Unſer Herr“— berichtete einer der Knappen—„nennt ſich Graf Rudolph „von Rothenſte in und wir ſollten ſei⸗ „ne Tochter, unſer gnädiges Fräulein Ida „nach dem St. Genofeven Kloſter im „Hain geleiten, wo ihre Baſe Aebtiſſin niſt und ſie auf den morgigen Feſttag zu „ſich laden ließ. Die drey Ritter aber, „die uns hier überfielen, ſprachen vor acht „Tagen bey unſerem gnädigen Grafen „ein, blieben zwo Tage auf dem Rothen⸗ nſteine, hörten die Einladung der ehrwür⸗
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