Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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ten Gattin von des Templers Schweſter, auf die Bitten deſſelben, ihm eine von Giſellas Töchtern zurück, erzog die andere mit mütterlicher Sorgfalt und bildete ihren Sohn zum ehrſamen Ritter. O meine Söhne, was ihr auch thut, be⸗ wahret euch vor unreiner Liebe und wa⸗ chet ſorgfältig über euer Herz, denn na⸗ menlos iſt der Kummer und Gram, den ſie bereitet. Und wenn auch die Zeit dieſen heilet, ſo bleibt doch die Erinne⸗ rung und ſchon dieſe vergället jede Freude. In einem einzigen Augenblicke hat man dann alle die Freuden vernichtet, die veinem am Lebenspfade hätten erblühen können und im Alter noch muß man die Leiden, die einem wiederfahren, als durch dieſen einzigen Augenblick verſchuldet, an. nehmen. Die Ruhe des Lebens iſt für immer dahin und glücklich iſt man noch, mwenn man ſie jenſeits wieder findet und

Ottur von Waldburg. Erſter Thl. 13